Berufsorientierung - Profil der bayerischen Mittelschule

An der Brombachsee-Mittelschule werden die Schüler gezielt auf den Übergang in die Berufswelt vorbereitet. Im Schulverbund "Limes", der aus den Mittelschulen in Weißenburg, Ellingen und Pleinfeld besteht, gibt es folgende Angebote:

  • die drei berufsorientierenden Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales,
  • Ganztagesangebote,
  • eine ausgestaltete Kooperation mit einer Berufsschule, der regionalen Wirtschaft und der Arbeitsagentur,
  • einen mittleren Bildungsabschluss im Schulverbund auf dem Niveau von Wirtschafts- und Realschulen,
  • die zusätzliche modulare/individuelle Förderung der Schüler im Klassenverband unter Beibehaltung des Klassenlehrerprinzips,
  • sowie Angebote der sozialen Arbeit bzw. von Förderlehrern.

"Die Mittelschule bietet den Schülern eine ausgeprägte Berufsorientierung. Damit machen sie bereits frühzeitig erste Erfahrungen im beruflichen Umfeld und lernen so Anforderungen der Wirtschaft umfassend und altersgerecht kennen. Die Schüler können sich zielgerichtet auf die Berufswahl vorbereiten und die Chance, den „richtigen“ Beruf zu finden, wird deutlich größer." (Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus)

Berufsorientierung an der Brombachsee-Mittelschule

  • Unsere 7. Klassen machen sich fit für den Einstieg ins Berufsleben
  • Die 8. Klassen beweisen sich im dreiwöchigen Praktikum
  • Die 9. Klassen holen sich mit einem einwöchigen Praktikum den letzten Schliff

Betriebspraktikum der 8. Klassen

Mitte November gingen die beiden achten Klassen  in ihre erste von drei Betriebspraktikumswochen. Die Vorteile der bayerischen Mittelschule liegen in ihrer Konzentration auf die Berufsorientierung. Diese Nähe zur Berufswelt gibt vielen Schülern die Möglichkeit, nach nur neun Schuljahren einen direkten Start ins Berufsleben erfolgreich anzugehen. Nachdem in unserer Region der "demographische Faktor" sich immer stärker auswirkt, d.h. immer weniger Jugendliche ins Berufsleben eintreten, verstärken die Betriebe ihre Aktivitäten, um an geeignete Auszubildende zu kommen. Das Betriebspraktikum ist eine Möglichkeit davon. Einerseits können die Jugendlichen "Reinschnuppern" in die Betriebe und die Arbeitswelt, sich damit orientieren, andererseits können die Firmen sich präsentieren, um Auszubildende werben und sich den einen oder die andere als Auszubildenen aussuchen.

Seit dem Schuljahr 2013/14 gehen unsere achten Klassen nun drei Wochen, eine Woche mehr als bisher, ins Betriebspraktikum. In den neunten Klassen bekommen die Schüler erstmals die Chance, eine weitere Woche ein Praktikum als Schulveranstaltung zu absolvieren.

Hier nun einige kurze Schülergedanken nach der ersten Woche:

  1. Am besten fand ich, dass mir alles gut erklärt wurde und ich jetzt mehr über den Beruf erfahren habe.
  2. Jetzt weiß ich, was ich will
  3. An meinem Praktikum war am besten, dass man mir viele Aufgaben anvertraut hat, die ich dann erledigen durfte.
  4. Die Woche war Klasse. Es wurde alles sehr gut erklärt und dadurch weiß ich genauer, auf was es ankommt.
  5. Es hat mir gefallen, aber es war sehr anstrengend.
  6. Das Praktikum als Berufskraftfahrer war abwechslungsreich und etwas Neues. Und man sieht viel von der Welt.